Weihnachten, auch Christfest genannt, ist die Zeit der Besinnlichkeit und der Liebe. Überall glitzert es und die die Häuser erstrahlen im Lichterglanz Die Kauflust der Bürger boomt wie das ganze Jahr nicht und es wird aufgefordert einen weihnachtlichen Geist zu verbreiten, zu vergeben und den Sinn der Weihnacht nicht in der Hektig des Konsumierens untergehen zu lassen.
Der Geist der Weihnacht und der eigentliche Sinn?? Was ist denn Weihnachten? Diese drei besinnlichen Feiertage finden im Dezember statt, genauer vom 24. Dezember; Heiligabend, bis zum 26. des selben Monats. Dieses Ereignis soll, wie allgemein bekannt ist, an die Geburt Jesus erinnern.
Doch hat sich schon einmal jemand gefragt ob das „eingeführte“ Datum, also der 24./25. Dez., auch tatsächlich der Geburtstag des Jesus Christus ist!?
Da sich das Christfest auf den christlichen Glauben stützt, sollten wir zur „Nachforschung“ hauptsächlich die Bibel zu nutzen ziehen, „damit du die Gewissheit der Dinge völlig erkennst, über die du mündlich belehrt worden bist.“ < Lukas 1:4;
In der Bibel findet man kein Datum das die Geburt Jesus festlegt. Jedoch hilft die Bibel anhand anderer angegebenen Daten die Geburt Jesus andeuten zu können.
Selbst die katholische Zeitung des Vatikan „L´osservatore Romano“ äußerte sich über das Datum an dem Weihnachten gefeiert wird kritisch: „Das tatsächliche Datum der Geburt Jesu liegt geschichtlich unter dem Schleier der Ungewissheit, sowohl was die römische Geschichte und die kaiserliche Volkszählung jener Tage betrifft als auch die Nachforschungen der folgenden Jahrhunderte.“
Um sich nun des Geburtzeitpunkts zu vergewissern nehmen wir uns die Evangelien zu Hilfe. Die Evangelien sind vier Bücher des neuen Testaments, die die Gesamtheit der Erzählungen Jesus Christus beinhalten. Zu diesen Vieren gehören Matthäus, Markus ,Lukas und Johannes. Das Wort Evangelium stammt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie „ Lohn für das Überbringen einer guten Nachricht“.
Wie schon erwähnt ist der Geburtstag in der Bibel nicht angegeben, doch anhand anderer Fakten ist er zu bestimmen.
Einer dieser Fakten ist der Tod des Jesus Christus. Denn laut dem Mathäusevangelium Kapitel 26 und 27 wurde Jesus am 14. Nisan 33 u. Z. am Passahtag hingerichtet. Dies bestätigt Mathäus 26:2 und Johannes 13:1;
Das Passahfest (Pessach) gehört zu den zentralen Festen des Judentums und erinnert an den Auszug aus Ägypten. Zu betonen ist, dass der Nisan nach dem jüdischen Kalender ein Frühjahrsmonat ist. Womit wir schon einen Anhaltspunkt haben.
Weiter berichtet das Lukasevangelium, dass Jesus ca 30 Jahre alt war als er sich taufen hat lassen und und zeitgleich seinen Dienst begonnen hat. Dies ist in Lukas 3: 21-23 nachzulesen.
Diesen Dienst führte er drei ein halb Jahre lang durch. Auch das ist durch die Chronologie der Bibel zu erkennen. < Daniel 9: 25-27
Schlussfolgernd können wir von seinem Todestag an rückrechnen. Im Frühling 33. unserer Z. Verstarb er, dreieinhalb Jahre eher trat er seinen Dienst an. < also im herbst 29 unserer Z. Widerrum 30 Jahre früher muss er somit geboren worden sein.
Das heißt seine Geburt kann nicht im Dezember stattgefunden haben sondern er muss laut den Angaben der Bibel in einem Herbstmonat geboren worden sein.
Doch wahrscheinlich beweist die Tatsache dass Hirten in der Nacht der Geburt Jesu mit ihren Herden auf den Feldern gewesen sein müssen doch am deutlichsten, dass das Datum des 25. Dezembers unwahrscheinlich ist. (Lukas 2:8,12)
Da schon im Herbstmonat Bul (Oktober/November) die Regenzeit begann, und aufgrund dessen die Tiere Nachts in einen Unterschlupf getrieben wurden. ( 5. Mose 11:14)
Dem Bibelbuch Esra ist zu entnehmen das es im 9. Monat des jüdischen Kalenders, der dem darauf folgenden Monat November/Dezember entspricht, starke Regengüsse gab. (Esra 10:9,13)
Diese Angaben und die Rückrechnung der Dienstzeit des Jesus Christus in Verbindung zeigen klar das sich die Geburt Jesu nicht im Dezember abspielen konnte.
Doch es gibt noch einen weiteren Faktor der gegen die Geburt im Dezember sprechen könnte. Der römische Kaiser Cäsar Augustus veranlasste, dass seine jüdischen Untertanen jeweils „in ihre eigene Stadt“ kehrten um sich einschreiben zu lassen. Doch es ist eher unwahrscheinlich dass der Kaiser einen so regnerischen Monat ausgesucht hätte.
Soviel zu diesem Thema… Trotzalledem wünsche ich noch schöne Tage;) Bis demnächst, Nadine