Wege des Ritters…

14 August 2009 von DaDuke Kommentieren »

In Erscheinung hell, seines Schwertes schärfe, blitze schnell.

So gab es niemand seines gleichen, der ihm hät das Wasser können reichen.

An der Tafel´s Spitze er saß, regierte mit Demut im hohen Maß.

Ja des prächtgen Ritters Ruhm, schien in keinem Lande zu ruhn.

So machtvoll, von Königsfamilie gestärkt, von Prunk umgossen, und vom Volke verehrt!…

Doch sein Herz von Geburt an schreit…

Alles voll Prunk und Gold,

Silber, des Smaragdes hold,

feine Stoff und Jade ihm umschließ…

aber seine Liebe alleine ihn lies.

Der mächtge Ritter, im schatten kauernd, um zuneigung trauernd…

Einer treuen Frau alles er würde geben, nach fernen ländern teures Kostspiel er würde streben…..

Menschen man kann kaufen, doch nach Liebe nur laufen.

In düstrer Nacht, der Ritter vom Träumen erwacht,

Schlaflosigkeit ihn plagt, und er seinen Diener um Rate fragt.

Doch dieser alles ist ausser treu,

“Nun mein Herr, unten am Hang, am Ufer des Flusses dran,

so man sagt, dass wer immer verzagt, ein Feuer entzündet der sich plagt,

die Hüterinn des Flusses ihm dann erscheint, einen tröstet und mit einem schreit,

bis es sich dann erwies, dass sie einen Wunsch für ihn erfüllen ließ.”

Mein Herr, märchen und stuß vielleicht, aber ein Kuss sich vielleicht ja doch erweist.

Der Ritter treue glaubend, eilte zum Ufer, seines Pferdes tiefe schnaubend.

Nun ein Feuer er entfacht, beeindruckt er ist, der Flammenform und Farbenpracht.

Doch faszination in später Stille, geraubt des Schlafes und der Kräfte karg,

so spürte er des schlafes mark.

Man hört leise aus der ferne Trab,

es der Diener ist,

der mit der bösen list,

er seines Dolches zog,

ihn weit nach oben hob,

und mit ganzer Kraft, er des Ritters ende hat gebracht.

So hat verloren er sein Leben, den Schmuck, das Gold und der Ehren reben.

Weil er eines nicht bedacht,

dass die Liebe, schon manchen hat umgebracht…

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